Blogparade: Die Zeitlose in der Uni Mannheim

Blick auf den Westflügel in der Uni Mannheim

Heute geht mein Blogger-Seminar an der Universität Mannheim zu ende. Es hat mir großen Spaß gemacht, meine Erfahrungen weiter zu geben und ich bin beeindruckt, was die Studis in so kurzer Zeit für sich geschaffen haben. Als kleine gemeinsame Abschlussaktion schreiben heute alle Teilnehmer einen Beitrag zur Uni Mannheim. Eine kleine Blogparade quasi, an der ihr euch gerne beteiligen könnt. Ich werde gleich doppelt präsent sein, weil ich einmal hier etwas zur Bedeutung der Universität Mannheim in Zeitlose schreibe und auf dem Buchblog den neu wiedereröffneten Mannheimer Antikensaal vorstelle (der Artikel erscheint morgen).

Was die Uni Mannheim mit meinem Roman zu tun hat

Am 10.03.2017 erscheint mein erster Roman Zeitlose – Simeons Rückkehr im Schwarzer Drachen Verlag. Aber was passiert darin überhaupt? Meine Protagonistin Dora wird von Träumen geplagt, die sie aus ihrer Pubertät kennt. Nun studiert sie an der Universität Mannheim und die Träume kommen zurück, bringen Sehnsucht, aber auch Schmerz mit sich.

Zeitlose spielt zum Teil an der Uni

Den Schauplatz der Uni Mannheim, der neben anderen eine große Rolle spielt, habe ich nicht leichtfertig gewählt. Ja, ich habe selbst an der Universität studiert, den Bachelor und Germanistik und den Master in dem Zungenbrecher-Studiengang Kultur im Prozess der Moderne: Literatur und Medien (sagt das drei Mals schnell hintereinander) gemacht. Auch jetzt arbeite ich noch in Mannheim, gebe selbst Kurse und promoviere. Doch das hat mit meiner Entscheidung, Dora nach Mannheim zu schicken, sehr wenig zu tun. Es stamm aus meinem Erfahrungswert ja, aber für Dora hat die Uni noch eine ganz andere Bedeutung.

Kontrast

Doras Studium nimmt sie erst auf, nachdem sie die von ihren Eltern angestrebte Ausbildung absolviert hat. Sie lebt in der schönen Stadt Speyer und so bietet Mannheim erst einmal einen tollen Kontrast zur kleinen Stadt, die mit ihrem Dom eine ganz andere Ausstrahlung besitzt, als das durchaus größere Mannheim mit Nationaltheater, Popakademie und SAP-Arena. Dieser Gegensatz war mir wichtig. Gleichzeitig war aber auch wichtig, nicht über das Ziel hinaus zu schlagen. Berlin ist natürlich noch wesentlich größer, andere Städte kämen auch in Frage. Aber für Dora, die in Speyer lebt und die halbe Woche auch dort arbeitet, war es notwendig, eine plausiblen Studienort zu suchen.

Sich selbst finden
Barock trifft Moderne – an der Uni Mannheim jeden Tag

Auch schon angesprochen habe ich, dass Doras Eltern gegen das Studium waren. Sie hat sich diesen Traum selbst verdient, er gehört zu ihrer Selbstverwirklichung. Noch dazu kommt, dass auch hierdurch zwei Welten generiert werden. Doras Zuhause, in dem ihr Studium nicht wertgeschätzt wird, und ihr Freund, der es als Hobby sieht, auf der einen Seite. Und auf der anderen die Freundschaften und Erfahrungen, die sie an der Uni macht. Doras Selbst macht hier einen gewaltigen Sprung, was Teil der Handlung ist. Das wird in meinem Roman ein wichtiges Motiv, denn durch die Träume zweifelt Dora nicht nur an der Realität, sondern auch an sich selbst. Der Kontrast der Örtlichkeiten wird zum Kontrast zwischen Traum und Wirklichkeit. Hierfür ist Mannheim motivisch wichtig.

Zeitlose Uni Mannheim?
Zwei Welten oder eine Uni?

Für Dora, deren Träume sie nicht nur an ihre eigene Vergangenheit erinnern, sondern regelrecht in ein anderes Leben befördern, wird die Mannheimer Uni aber noch aus einem anderen Blickwinkel interessant. Hier liegt Moderne neben Barock. Das Schloss selbst wurde im zweiten Weltkrieg teilweise zerstört und danach wiederaufgebaut. Nun gibt es hier Büroräume der Universitätsangestellten, Seminarräume, einen Teil der Bibliothek. Manchmal ist diese Mischung der Epochen und Zeiten befremdlich. Beispielsweise, wenn bei einer Klausur die Putten an der Decke auf mich hinabblicken. Doch ich persönlich finde den Charme der Historie, die in den Räumen mitschwingt, sehr inspirierend. Ein Studierender an der Mannheimer Uni ist täglich mit der Vergangenheit konfrontiert. Dieser Aspekt ist für Dora immens wichtig. Aber warum, das müsst ihr schon selbst nachlesen 😉  

Die anderen Beiträge findet ihr auf:

Adventures Alert : Das Schloss als Attraktion

Crochet Cloud : ein gehäkeltes Lesezeichen

Eat Study and Smile : Wo kann ich in Uni Nähe schnell und günstig essen?

Fanficphilia : Uni-Start und Lesepause?

Forbiddenfood : Essen mitbringen, aber wie?

Kreativtrieb : eine kleine Tasche für die Tasche

Patrick denkt : Nachhaltigkeit an der Uni

Schleckermäuschen : Mensa-Essen

The Bookhubble : Zeitreiseroman

VeganUnion : 4 Tipps für veganes Essen an und um der Uni

Verliebt bis ins Detail : Studieren und gleichzeitig Hochzeit planen

Kommentare

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