Wie ich zu einem violetten Zylinder gekommen bin – Mein Weg zu den Rechargeables

Seit letztem Mittwoch ist es offiziell: Ich bin ein Rechargeable. Diese kleine Gruppe von Autoren will mit ihren Aktionen vor allem eines: gute Laune verbreiten, den Ernst des Autorenlebens etwas versüßen und zeigen, dass wir ohne schlechtes Gewissen an unseren Büchern Spaß haben dürfen. Denn der Autorenalltag kennt allerlei Hürden, die uns demotivieren können. Eine Absage vom Lieblingsverlag, ein kritischer Testleser, ein verbissener Lektor oder einfach solche Aufgaben wie Exposé schreiben, Überarbeiten, Marketing, und und und. Nein, der Autor ist kein reines Kreativwesen, das einfach Texte ausspuckt und sie so stehen lässt. Schreiben ist weit mehr als nur „schreiben“. Und da viele Prozesse dabei „im stillen Kämmerlein“ geschehen, kann autor sich dabei schon mal alleine fühlen. Autorengruppen helfen dagegen. Ich beispielsweise bin Teil der #BartBroAuthors und im Tintenzirkel. Und wie gesagt, seit letzter Woche gehöre ich offiziell zu den Rechargeables.

Wie es dazu kam

Ähm, ja, ehrlich gesagt, weiß ich das gar nicht so genau. Ursprünglich waren die Rechargeables ein Trio aus Elenor Avelle, Elyseo da Silva und Michaela Stadelmann. In einer Nacht und Nebelaktion kamen die drei auf die Idee der Heldentruppe, die Autoren motivieren und anfeuern will. Ich staunte, war beeindruckt, neidete gewiss auch. Vor allem aber freute ich mich für die drei und auf ihre Aktionen. Vielleicht war es die Tatsache, dass ich mit Nora und Michaela an einem geheimen (psssst) Projekt arbeite, auf dessen Ergebnis ich mich schon sehr freue. Vielleicht, dass wir alle irgendwie zusammengewachsen sind. Es war so ein verrückter Tag vor einigen Wochen, an dem ich mit den gleichen Leuten plötzlich in drei verschiedenen Chats gleichzeitig gesprochen habe. Fragt mich bitte nicht wieso, das frage ich mich bis heute. Aber plötzlich war da die Idee da, den Rechargeables eine eigene Plattform auf Facebook zu geben. Schwupps war ich mit im Chat, habe meinen Senf verschmiert und darf seit letzter Woche einen violetten Zylinder tragen. Es gab keinen „Willst du mitmachen“ – Moment. Vielleicht war allen klar, dass ich ohnehin sofort „Ja“ gesagt hätte. Es war also gar nicht nötig, es „dazu kommen zu lassen“. Es passierte einfach. Und oft ist es doch so, dass die besten Dinge im Leben einfach so passieren.

Ich bin ein Rechargeable

Nora hat mich in ein geniales Steampunk-Ensemble gesteckt. Violett ist meine Lieblingsfarbe – doch das wusste sie gar nicht. Ihr seht, wir verstehen uns einfach ohne Worte. Mit Zylinder und Monokel fühle ich mich ja etwas wie Mrs. Monopoly. Den Beinahmen „Die Gelehrte“ verschafft mir übrigens mein Studium nebst Promotionsvorhaben. Und – ähem – ich gestehe, dass ich schon mal gerne mit Fachbegriffen um mich werfe. Und weil jeder Rechargeable auch noch ein kleines Extra bekommt, wurde mir eine Wünschelrute in die Hand gedrückt. Mit der suche und finde ich (hoffentlich) die Inspiration. Die nächste Aktion der Rechargeables ist übrigens schon angekündigt 😉

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