Schreib-Challenge (für Promovierende)

Mein größtes Projekt ist momentan ja meine Dissertation. Da bin ich jetzt durch Stipendium und Schreibseminar richtig ins Rollen gekommen. Damit das so bleibt, nehme ich ab nächster Woche an einer Schreib-Challenge teil. Die richtet sich extra an Promovierende. Neben täglichen Aufgaben gibt es verschiedene Möglichkeiten der Vernetzung, beispielsweise über Facebook. Noch ist eine Anmeldung möglich und ich kann nur empfehlen, sich noch anzumelden.

Was ist das jetzt genau?
Mein Ziel: Die Promotion (Grafik: Clker-Free-Vector-Images / pixabay.de)

Die Coachingzone Wissenschaft bietet die Challenge kostenlos an und belässt es nicht nur bei ein paar Grüppchen zum Vernetzen. Täglich werden per Mail kleine Aufgaben gestellt, die von der Strukturierung bis zu direkten Schreib-Tipps alles beinhalten. Mit diesem täglichen Hinweis ist der kleine Druck, doch endlich an die Arbeit zu gehen, gleich etwas größer. Gleichzeitig ist es eher der Zusammenhalt, der stärkt, denn es gibt keine direkte Kontrolle. Ich bin nur mir selbst und meiner Arbeit verpflichtet. Da die Teilnehmer alle an unterschiedlichen Punkten ihrer Arbeit stehen und sich ganz verschiedene Ziele gesetzt haben, ist für Vielfältigkeit gesorgt. Manche Aufgaben können für meine eigene Arbeit noch zu früh kommen, doch sie werden mir helfen, mir Gedanken zu machen und am Ball zu bleiben.

Wissenschaft und mehr
Wissenschaftliches und literarisches Schreiben funktionieren oft gar nicht so verschieden (Foto: Pexels / pixabay.de)

Beim Schreibseminar für Promovierende im letzten Dezember (dazu werde ich euch demnächst noch mehr verraten), habe ich gemerkt, wie hilfreich der Austausch mit anderen sein kann. Gerade bei der eher isolierten Arbeit des Schreibens. Und auch, wie das schlichte Rangehen an die Arbeit dafür sorgt, dass sie wächst, ich Lücken finde und erkenne, wie sie zu füllen sind. Das will ich in den nächsten Wochen schaffen. Dabei ist die Schreib-Challenge bestimmt nicht nur für meine Promotion ein guter Tipp, denn auch beim literarischen Schreiben geht es um Struktur und Entwicklung, um Recherche und Losschreiben, um Überarbeiten und Austausch. Ich habe gelernt, dass die Schreibtipps der Wissenschaft oft auch bei meinen Romanen angewendet werden können – manchmal natürlich stark abgewandelt. Trotzdem bin ich sicher, dass der Input, den ich erfahren werde, auch gut für meine anderen Projekte sein wird.

 

 

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